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Gästebuch der Stadt Lützen

 Radweg nach Lützen 
Brückner schrieb am 26.05.2010 um 15:15 Uhr:

Von Leipzig-Lausen führt auf der ehm. Bahnstrecke ein wunderschön ausgebauter Radweg nach Lützen. Er kreuzt dann eine kleine Straße und dort ist ein Wegweiser und noch ein Hinweis auf ein Kirche. Nun wer da fröhlich weiter radelt findet dann nach ca 1,4 km ein Schild, dass der Radweg zu Ende ist. Nun bleibt dem Radler nur übrig entweder im Schotterbett weiter zu radeln wo er nach ein paar Meteren bestimmt einen Platten hat oder er kehrt um. Nun ja, als ich da umdrehen musste grüßte mich der Sozialismus. Die hatten auch immer die große Klappe und dann war alles unvollendet. J.Brückner


E-Mail: gimmbue14@arcor.de
 Hallo an alle die es lesen.... 
Annika Winters schrieb am 20.05.2010 um 05:02 Uhr:

Ich habe im "facebook" nach Namen gesucht und bin irgendwie auf diese seite angekommen...Luetzen ist mein Geburtsort aber habe leider nie in dieser Stadt gelebt...ich glaube in der Zukunft werde ich auch nicht dort wohnen...schade, weil ich vor zwanzig Jahren nach Amerika gezogen bin... mal sehen, vielleicht werde ich Luetzen mal in der Zukunft besuchen koennen...Gruesse aus Amerika, Annika Winters

Internet: yahoo.com
E-Mail: verony69@yahoo.com
 Grüße aus Mecklenburg-Vorpommern 
Birgit Spietz, geb. Babian schrieb am 15.05.2010 um 13:34 Uhr:

Hallo! Ich wohne seit 1983 in Mecklenburg-Vorpommern, jedoch zieht es mich immer wieder zurück in die Heimat, da meine Familie noch vor Ort ist. Für mich ist Lützen immer noch eine wunderschöne Kleinstadt. Liebe Grüße an alle die mich kennen


E-Mail: anna.spietz@t-online.de
 Lützen lohnt sich 
A.Müller schrieb am 07.05.2010 um 18:38 Uhr:

Mit Freude stelle ich fest, dass das Gästebuch der Lützener Internetseite wieder funktioniert, wollte ich doch schon seit längerem etwas schreiben. Ich bin in Lützen aufgewachsen, lebe gern hier und habe auch vor meine Zukunft hier zu verbringen. Nicht zu übersehen ist es jedoch, dass meine Heimatstadt (wie viele kleinere Städte und Gemeinden) bedroht ist: Menschen ziehen weg, Schulen werden geschlossen, vielen fehlt die Perspektive und zu dem Ganzen kommt die Angst vor einem Tagebau in Lützens Nähe. Nach rosigen Zeiten sieht dies eigentlich nicht gerade aus. Doch Lützen und seine Bürger lassen sich nicht unterkriegen – Bürgerinitiativen, Vereine und die Stadt setzen sich für das Fortbestehen von Lützen als kulturelle, gesellschaftliche und landschaftliche Besonderheit ein. Und Lützen (mit allen dazu gehörigen neuen Ortschaften) braucht sich auch nicht verstecken. Selten findet man kulturhistorisch wertvolle Orte in einer solchen Dichte wie es hier in unserer Gemeinde der Fall ist: Die Schlacht bei Großgörschen 1813, die Nietzsche-Gedenkstätte in Röcken, die Gustav Adolf Gedächtniskirche in Meuchen, Poserna mit dem Schriftsteller Johann Gottfried Seume und Lützen mit dem Andenken an den Schwedenkönig Gustav II Adolf im Museum im Schloss oder der Gedenkstätte am Martzschpark. Die Auflistung ließe sich ohne Weiteres um allerhand Besonderheiten ergänzen. So lockte jüngst das Scharnhorstfest viele Interessierte nach Großgörschen: seien es Menschen, die das Dorfmuseum besuchen wollten oder die Jugend der Umgebung für welche das Fest jedes Jahr eine Anlaufstelle für einen schönen Abend ist. Und auch Lützen ist in diesem Monat um eine Veranstaltung reicher: das „Schloss- und Parkfest“ am letzten Mai-Wochenende. Das Programm sieht viel versprechend aus: verschiedene Angebote für Groß und Klein, ein Trödelmarkt, die Eröffnung neuer Sonderausstellungen im Schloss und natürlich ein Auftritt der höchst sehens- und hörenswerten Lützener Band „TrioB“ am Samstag Abend. Wer dieses Fest verpasst, ist selber schuld. Doch nicht nur an diesem Wochenende zeigt Lützen, was es zu bieten hat. Vielmehr lohnt sich für Besucher das ganze Jahr über ein Besuch in den beiden wichtigsten Einrichtungen der Stadt: der Gedenkstätte und dem Museum im Schloss. Gerade letzteres bietet in den Sommermonaten mit der „KleinKunstBühne“ sowie verschiedenen Lesungen oder Ausstellungen ein abwechslungsreiches Programm für Kulturinteressierte. Dies beweisen auch die zahlreichen Busse der deutschen und vor allem auch schwedischen Reisegruppen, die fast wöchentlich durch Lützen fahren. Nicht ohne Grund: nicht viele Kleinstädte können von sich behaupten, dass ihnen in den Geschichtsbüchern (vorrangig über den 30jährigen Krieg) ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Doch nicht nur Gustav II Adolf war eine Person, die die heutige Kulturlandschaft prägte: in diesem Jahr jährt sich der Todestag von Johann Gottfried Seume zum 200. Mal. Nicht vielen ist der in Poserna geborene Schriftsteller ein Begriff – war er doch unter anderem durch sein Werk „Spaziergang nach Syrakus“ für die Literatur- und Kulturgeschichte von besonderer Bedeutung. Für mich wird in diesen Tagen wieder einmal deutlich, dass Lützen sich lohnt – sowohl für ausländische Besucher als auch für die Einheimischen. Ich kann nur jedem Bürger in Lützen und Umgebung ans Herz legen, sich einmal Zeit zu nehmen und zu entdecken, was die Heimat alles zu bieten hat und zu erkennen, in welch schöner Umgebung wir eigentlich leben...


E-Mail: deppenuschi@freenet.de
 Kulturstadt Lützen 
A. Schürger schrieb am 07.05.2010 um 17:03 Uhr:

Es gibt wohl kaum eine Stadt von der Größe Lützens mit einem so herausragenden Stadtmuseum, in dem so viele kulturelle Veranstaltungen und so renommierte Sonderausstellungen (z. B. Gustav-Adolf. Die Kraft der Erinnerung) von internationalem Rang stattfinden. Selten findet man abseits der Großstädte ein Stadtmuseum mit so vielen internationalen Gästen. Dies ist der vor allem der Verdienst eines sehr aktiven und engagierten Museumsvereins und des Bürgermeisters. Auch die Gustav-Adolf-Gedenkstätte zieht jeden Sommer zahlreiche internationale Gäste an. So besuchte vor einigen Monaten eine Gruppe bestehend aus Schweden und Österreichern die Gedenkstätte, um den Ort zu besichtigen, an dem sich ihre Landsleute vor 377 Jahren bei der Schlacht von Lützen als Feinde gegenüberstanden. Gerade in Deutschland brauchen wir diese Orte der Begegnung! Auch bei dem nun schon zum 2. Mal stattfindenden internationalen Lützenprojekt, das vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und Maik Reichel betreut wird, finden renommierte deutsche, englische, schottische und schwedische Archäologen zusammen, um bei der größten Schlachtfelduntersuchung Europas mit zu wirken. Für 2011 ist schon die nächste spannende Ausstellung im Stadtmuseum Lützen zum 30-jährigen Krieg geplant.


E-Mail: andre.schuerger@gmx.de
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