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Gästebuch der Stadt Lützen

 suche nach Hugo Woge 
Hans Woge schrieb am 06.02.2009 um 09:19 Uhr:

Liebe Leute,wer kann sich an Hugo Woge,geb.am 5.5.1894,erinnern, er hat um 1940 in Lützen gewohnt.Freue mich auf eine Antwort.M.f.G.Hans Woge


E-Mail: hans-woge@web.de
 Mitteilung der Bürgerinitiative 
Kurt-L. Schornsheim schrieb am 21.12.2008 um 13:57 Uhr:

Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Unterschriftensammlung gegen den Aufschluss eines Tagebaus bei Lützen war ein voller Erfolg! Über 4.500 Unterschriften sind zusammengekommen, was eine Ablehnung dieses Vorhabens allein hier in der direkten Umgebung mehr als deutlich zum Ausdruck bringt. Das Ergebnis der Sammlung wurde dem sachsen-anhaltinischen Landtag am 13. November im Rahmen einer Demonstration übergeben. In diesem Zusammenhang haben wir auch einen Termin mit Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff vereinbart, den die Bürgerinitiative am 20. November wahr nahm. Im Rahmen dieses Gesprächs konnten wir ganz eindeutig feststellen, dass die 4.500 vorliegenden Unterschriften einen tiefen Eindruck sowohl beim Minister, als auch beim Stab seiner Mitarbeiter hinterlassen haben. Mehr noch: Ihre Unterschriften, liebe Einwohnerinnen und Einwohner, haben dazu beigetragen, dass die Landesregierung eine Akzeptanz des Tagebaus trotz des Kreistagsbeschlusses vom 17. Dezember 2007 nicht gegeben sieht. Allein das ist ein großer Erfolg! Unter dem Eindruck dieser überwältigenden Zahl an Gegenstimmen sieht nun auch der Wirtschaftsminister direkten Gesprächsbedarf gegeben und sagte zu, sich im Januar hier bei uns vor Ort ein Bild zu verschaffen und mit Vertretern der Bürgerinitiative sowie örtlicher Gremien zu sprechen. Natürlich können an einem solchen Forum allein aus räumlichen Gründen nicht alle Bürger teilnehmen. Wir möchten aber allen Einwohnern die Möglichkeit geben, sich in dieses Gespräch mit einzubringen. Wenn Sie also Fragen an den Minister, Hinweise oder Anregungen haben, so können Sie diese gern schriftlich hereinreichen. Wir werden diese im Gespräch mit berücksichtigen. Die Fragen können Sie gern schriftlich stellen: im Rathaus Lützen befindet sich ein Briefkasten der Bürgerinitiative und per eMail sind wir unter bi_roecken@gmx.net zu erreichen. Über den Termin und dessen Ergebnisse werden wir alle Einwohnerinnen und Einwohner über dieses Amtsblatt selbstverständlich unterrichten. Wir wünschen Ihnen, Ihren Familien, Angehörigen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2009. Quelle: Bürgerinitiative Lützen e.V., Röcken und Sössen; Rainer Küster (Sprecher)

Internet: http://www.soessen.de.vu/
E-Mail: klschornsheim@online.de
 Energie wird gebraucht-doch welche? 
Kurt-L. Schornsheim schrieb am 09.12.2008 um 00:03 Uhr:

Antwort auf die Lesermeinung von Kurt-L. Schornsheim in der Kirchenzeitung "Der Sonntag", geschrieben von Albrecht Häußler. Einst Pfarrer im Südraum Leipzigs (in Böhlen) hatte und habe ich das Hoffen und Sterben Heuersdorfs mit durchlitten. Nun macht mich die Zuschrift von Herrn Schornsheim sehr betroffen. Es ist erschreckend, dass ernsthaft weiter auf die klimaschädigende Energiegewinnung durch Braunkohletagebaue gesetzt wird. Landschaften, Natur und Kultur, auch kirchliches Leben werden dann beim Stand der heutigen Technik in einer bisher unvorstellbaren Weise vernichtet werden. Zukunftsträchtig ist diese Art des Wirtschaftens nicht. Es ist der Ausverkauf unseres Lebensraumes. Die Vergnügungszentren um die Badeseen der früheren Restlöcher können nichts ersetzen. Sie hinterlassen vielmehr einen fatalen Eindruck. Es ist das Amüsement auf Kosten des Leids derer, die aus diesen Lebensräumen vertrieben wurden, Party- und Badespaß als Ersatz für Umkehr. Umkehr bedeutet für mich: Einsatz einer Technik, die so sensibel ist wie das Leben selbst, die Zerstörungen auf ein Minimum reduziert. Weniger ist mehr. Jedoch kann Technik nur das, was Menschen bewegt und vorwärtsdrängt: wenn solidarischer Verzicht um der Erhaltung unserer Lebensräume willen in unserer aufs eigene Vergnügen bezogenen Welt ein Unwort bleibt, dann wird es auch keine schonende Technik geben. Leider zeigte sich an der Autoindustrie und am Kaufverhalten der Autoherstellerkunden, dass ein Umdenken erst möglich wurde, als die Wasser, sprich Enegiepreise, bis zum Halse gestiegen waren. Ich wünsche und bete, dass die Bürgerinitiative für Lützen, Sössen und Röcken schon vor deren politschen und wirtschaftlichen K.O.-Schlag ein Umdenken anregen kann. Ich drücke ihnen gern meine Solidarität aus. Albrecht Häußler Pfarrer in Leipzig-Möckern mit Lindenthal, Lützschena und Wahren


E-Mail: klschornsheim@online.de
 grazie 
Makrus schrieb am 02.12.2008 um 15:03 Uhr:

Meine Lieben, wie ihr sehen könnt habe ich euch nicht vergessen :-) Schöne Grüsse an meine Verwandten in Lützen. Es war sehr schön bei Euch, leider war die Zeit zu kurz. Eins steht fest, wir kommen wieder und bringen dann mehr Zeit mit! Sonnige Grüsse aus Italien

Internet: http://www.italien.com
E-Mail: m.messner@inetcons.it
 Nachruf auf eine Kirche 
Kurt-L. Schornsheim schrieb am 23.11.2008 um 18:51 Uhr:

Nachruf auf eine Kirche - Ewigkeitssonntag in Heuersdorf Was könnte einen Starsiedler an Totensonntag nach Heuersdorf treiben? Da ist zum einen die Solidarität mit den Heuersdorfern, die der Entwidmung ihrer Taborkirche fassungslos beiwohnen und nun um deren Verlust trauern. Zugegeben, ein bizarres und entwürdigendes Schauspiel. In einem Land, dessen Landesregierung programmatisch den Buchstaben C für Christlich in ihrem Parteinamen trägt, wird mit Billigung dieser Regierung und vieler anderer Verantwortlicher eine Kirche geopfert, damit sie anschließend für profane Interessen zerstört werden kann. Der Irrglaube, daß Kirchen nur in Diktaturen der Barbarei anheim fallen könnten, ist zwar weit verbreitet, aber scheinbar doch nicht mehr als eine Täuschung. Der sich in die lange Reihe der Entrechtungen der ohnmächtigen ehemaligen Heuersdorfer einreihende Akt der Kirchenentwidmung ist damit der letzte schlimme Höhepunkt beim unwürdigen Akt der Vertreibung. Und wenn Vertreibung und Kulturbarbarei schon rechtens sein sollen, dann müssen sich unsere Volksvertreter der bohrenden Frage stellen, wessen Rechte sie mit dem zugrunde liegenden unsäglichen Bergrecht eigentlich vertreten? Und da ist zum anderen der direkte Bezug zu unserer vom geplanten Tagebau Lützen bedrohten Verwaltungsgemeinschaft Lützen-Wiesengrund. Es ist sicher nicht diabolisch, darauf hinzuweisen, daß auch Sachsen-Anhalt sich den Vorzug einer christlich gesinnten Landesregierung gibt, und ich bin weit davon entfernt, zu behaupten, ähnliches wie in Heuersdorf wäre auch hier in der Lützner Umgegend vorstellbar. Wehret den Anfängen - laßt uns enger zusammenrücken und gemeinsam versuchen, die reale Bedrohung unserer Orte abzuwehren. Und ich möchte in dieses Wörtchen "uns" ausdrücklich die Politiker mit eingeschlossen wissen, selbst und gerade die des pfötchenhebenden Naumburger Kreitages. Die mahnenden Stimmen, die eine konsequente Trendwende bei der Energieversorgung jetzt einfordern, werden lauter und eines Tages unüberhörbar sein. Wir sollten unseren Nachfahren eine lebenswerte Umwelt hinterlassen. Kurt-L. Schornsheim Mitglied der Bürgerinitiative e.V. Lützen, Sössen und Röcken


E-Mail: klschornsheim@online.de
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