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Gästebuch der Stadt Lützen

 Demo vor Landtag in Magdeburg 
Kurt Schornsheim schrieb am 14.11.2008 um 17:58 Uhr:

- Ansprache während der Demonstration - Die Landesregierung Sachsen-Anhalts räumte in ihrem Energiekonzept 2007 mit einer Akzeptanzklausel den betroffenen Einwohnern möglicher neuer Kohletagebaugebiete ein Widerspruchsrecht ein. Mehrere Anfragen an die Landesregierung, wie denn die Erfüllung der Akzeptanzklausel überprüft werden könne, blieben unbeantwortet. Wir haben daher die Initiative ergriffen und uns selbst in der Verwaltungsgemeinschaft Lützen-Wiesengrund um Meinungen zu einem künftigen Tagebau Lützen bemüht. Das Ergebnis werden wir heute dem Landtag in Form von 4500 Unterschriften gegen diesen Tagebau präsentieren. Unser Wirtschaftsminister protegiert seit geraumer Zeit die Mibrag, deren Wunschkind geplantes Kohlekraftwerk Profen und damit einen Tagebau Lützen! Welchen Zustand betet man da eigentlich herbei? Da gibt es einen Tagebau Profen, der zig Leuten Lohn und Arbeit gibt und dies aller Voraussicht nach noch einige Jahrzehnte tun wird. Ich gestatte mir festzuhalten: im Moment und auf absehbare Zeit hat die Mibrag für eine relativ konstante Anzahl von Menschen Arbeit. Was also will unsere Landesregierung jetzt mit einem Einknicken vor dem Papptiger Mibrag erreichen? Wird die wirtschaftlich schwer angeschlagene Mibrag plötzlich aus ihrem Ärmel tausende weitere Arbeitsplätze zaubern können? Wohl kaum! Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die anhaltinischen Landesoberen einem fatalen Irrtum, ja einer Roßtäuscherei ohnegleichen aufsitzen. Von was für Volksvertretern werden wir eigentlich vertreten? Wo haben die ihr Einmaleins gelernt? Investitionen und neue Arbeitsplätze ohne Ende hingegen verspricht der Ausbau der erneuerbaren Energien und die konsequente Ausrichtung der Energiewirtschaft auf Biowasserstoff-Technologie. Eine Technologie, die konsequent mit überholten Vorstellungen aufräumt und die die Energieversorgung der Zukunft auf eine von fossilen Brennstoffen unabhängige, stetig erneuerbare Basis stellt. Dabei werden Windkraft und Solarenergie sinnvoll integriert und um die entscheidende sogenannte Grundlastfunktion erweitert. Das ist eine derart progressive und anspruchsvolle Technologie, daß die Bürgermeister der VG Lützen-Wiesengrund anläßlich eines Vortrags abwehrend die Hände hoben und die anstehende Grundsatzentscheidung spontan nach Magdeburg delegiert wissen wollten. Warum nur fällt unseren Oberen in Magdeburg ein Umdenken so schwer? Sind es reine Verständnisprobleme? Wohl kaum, denn dann hätte man sicher längst einen Draht zu den Vorreitern aus Lützen-Wiesengrund finden können. So bleibt denn im Dunklen, warum auch in Sachsen-Anhalt in einigen Jahrzehnten nach Raubbau aller vorhandenen fossilen Energieträger die Lichter ausgehen werden. Dann aber für immer! Die noch offene Tür, die uns die reale Chance gibt, die Energieversorgung der Zukunft mit vertretbarem Aufwand auf erneuerbare Energien umzustellen, wird in einigen Jahrzehnten mit dem Ende der fossilen Energieträger unwiderbringlich zuschlagen. Je später wir mit dem Umbau anfangen, desto größer werden die Probleme und Unwägbarkeiten werden, bis sie eines Tages unlösbar geworden sind. Darum plädieren wir Lützner heute für einen Neuanfang ohne Kohle, Öl und Kernenergie. Herr Wirtschaftsminister, seien Sie mutig, machen Sie Sachsen-Anhalt zum Musterländle bei autarker Energieversorgung. Verzichten Sie auf jedwede Unterstützung der zukunftslosen menschenverachtenden Kohlelobby. Geben Sie der zukunftsweisenden Biowasserstoff-Technologie und den erneuerbaren Energien überhaupt eine Chance und machen Sie sich nicht länger zum Handlanger der raffgierigen Mibrag. Zeigen Sie, was für Potential und Innovation in unserem Land Sachsen-Anhalt stecken. Kurt-L. Schornsheim Bürgerinitiative e.V. Lützen, Sössen und Röcken


E-Mail: klschornsheim@online.de
 „Heimat oder Kohle?“ 
Veronika Meier schrieb am 12.11.2008 um 14:14 Uhr:

„Heimat oder Kohle?“ Braunkohle als Wirtschaftsfaktor im Burgenlandkreis Am Donnerstag, 20. November 2008 von 10:00 bis 15:00 Uhr veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie eine Regionale Energiekonferenz zum Thema "<> Braunkohle als Wirtschaftsfaktor im Burgenlandkreis" im Rathaus Zeitz, Friedenssaal, Altmarkt 1, 06712 Zeitz. Wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich dazu anzumelden. Anmeldungen werden unter: Friedrich- Ebert-Stiftung, Otto-von- Guericke-Straße 65, 39104 Magdeburg, Fax 0391/56876-15 oder unter magdeburg.info@fes.de erbeten. Sollten Sie Rückfragen haben, melden Sie sich bitte bei Dr. Ringo Wagner unter der Telefonnummer 0391/56876-11. Mit freundlichen Grüßen Veronika Meier

Internet: www.fes.de/magdeburg
E-Mail: veronika.meier@fes.de
 Hört uns noch jemand? 
Kurt-L. Schornsheim schrieb am 25.08.2008 um 23:00 Uhr:

Lützen-Wiesengrund – verraten und verkauft! Der Tagebau Lützen soll ein neu zu bauendes Kraftwerk, das niemand außer der Mibrag selbst braucht, mit Kohle versorgen. Schon jetzt wird in Deutschland wesentlich mehr Strom erzeugt als hierzulande verbraucht. Wozu also noch neue Kohlekraftwerke und Tagebaue, wo obendrein Kohlekraftwerke als Klimakiller Nr. 1 verpönt sind? Richtungsweisend ist die Frage: gibt es verantwortbare Energiepolitik, die einerseits ein sanftes Herunterfahren der gewaltigen Kohlekraftwerkskapazitäten und andererseits ein systematisches Aufstocken der regenerativen Energiequellen ermöglicht? Selbst das Umweltbundesamt vertritt die Auffassung, daß eine Trendwende in der Energieversorgung einerseits wegen erschöpflicher Kohlevorräte dringend nötig und andererseits technologisch und ökonomisch machbar ist. Aber die Bundesregierung läßt uns im Stich, indem Braunkohleförderung subventioniert wird (Braunkohleförderer zahlen keine Grundwasserhebegebühr). Umweltminister Gabriel hat uns unlängst im Stich gelassen, als er der Mibrag kostenfreie CO2-Zertifikate für den Neubau eines Kohlekraftwerks in Aussicht stellte. Unsere Landesregierung läßt uns im Stich, indem sie die Investitionen der Mibrag auf eine höhere Schutzstufe stellt als alles andere in der Region von Bund, Land, Kreis und Einwohnern Geschaffene. Der pfötchenhebende Kreistag hat uns am 17.12.2007 mit seiner grundsätzlichen Zustimmung zu einem Tagebau Lützen im Stich gelassen. Landrat Reiche hat uns am 23.4.2008 mit der Hohenmölsener Erklärung im Stich gelassen. Der Bundestag läßt uns im Stich, indem das Bergrecht nicht entschärft wird. Gemäß UN-Charta der Menschenrechte ist Vertreibung aber Unrecht. Die Mibrag scheffelt für amerikanische Aktionäre Millionen und vertreibt dabei Tausende Menschen von ihrem angestammten Besitz. Die Einwohner aus Lützen-Wiesengrund sind ob der aufgezählten Signale der Politik zutiefst verunsichert, ohnmächtig und wütend.


E-Mail: klschornsheim@online.de
 Schöne Site mit kleinen Fehlern... 
Thomas Reingräber schrieb am 02.04.2008 um 08:57 Uhr:

Liebe Lützener, das sieht ja alles sehr gut aus hier. Optisch gelungen und schön übersichtlich dazu. Wirklich hübsch! Aber wie komme ich eigentlich hier her? Ach so, das gibt es ein Branchenbuch für das auch ganz passable Günzach im Allgäu bei Euch. Das hab ich über Google gesucht bzw. gefunden. Nett das Ihr uns hier im Süden nicht ganz vergessen habt. So, jetzt muss ich aber weiter. Werd aber auf jeden Fall nochmal vorbei gucken. Ob Ihr immernoch Werbung für uns macht. ;) Euer Tom

Internet: www.reiterhof-courage.de
E-Mail: promo2008q2@reiterhof-courage.de
 Enttäuscht 
Heike Heßler geb. Teichner schrieb am 27.03.2008 um 17:36 Uhr:

Vor einigen Jahren war ich mit meiner Familie und Freunden in Lützen. Voller Freude darauf meine Stad wo ich 15 Jahrelange gelbt hab und viele schöne Dinge erlebt hab wieder zu sehen. Ganz stolz wollt ich meine Kindern diese Stad und das Haus meiner Oma zu zeigen. Leider wurde ich bitter EWnträuscht. Dort wo einst das Haus meiner Oma stand war nu noch ein leerer Fleck. Mir standen die Tränen in den Augen. Als wir dann noch die innen Stadt sahen konnte ich meine Tränen nicht mehr halten.Ich war sehr traurig und meine Herz tat mir weh als ich die herunter gekommen Häuser sah.Heute weiss ich das ich kein Fuss mehr in diese Stadt setzen werde. Ihr Stadtväter macht bitte was gegen diesen zerfall eurer Stad. Liebe grüsse aus Berlin Heike


E-Mail: dicke_heike1952@yahoo.de
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